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Stotternder Co-Moderator in 3sat “Kulturzeit”

19 Oktober // News

„Stotterer sprechen die Nachrichten“ – 3sat nimmt den Vorschlag unserer Petition auf!

Am Freitag, den 21. Oktober 2011, ab 19.20 Uhr wird die Sendung “Kulturzeit” in 3sat von einem Stotternden co-moderiert.

Unbedingt ansehen!

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Petition “Stotterer lesen Nachrichten” erfolgreich abgeschlossen

11 Oktober // News

  • Mehr als 2500 Personen haben die Petition mit ihrer Unterschrift von Februar bis September 2011 unterstützt.
  • Für den nötigen offiziellen Rückhalt hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes dadurch gesorgt, dass sie die Schirmherrschaft übernommen hat.
  • Prominente Unterstützer, Firmen (Braun Melsungen), Krankenkassen (DAK, BARMER GEK) und Verbände (Deutscher Bundesverband für Logopädie) haben der Petition mit ihrem Namen Gewicht verliehen.
  • Medienberichte haben die Petition begleitet und ihr Anliegen, mehr Akzeptanz für stotternde Menschen in der Öffentlichkeit zu erreichen, verbreitet.

Vielen Dank an alle, die dies durch ihr persönliches Engagement und Zuspruch ermöglicht haben!

Unsere Forderung, dass Stotterer am Welttag des Stotterns die Abendnachrichten im Fernsehen sprechen, werden wir wohl nicht durchsetzen können (siehe Brief von Dr. Kai Gniffke). Aber wir werden uns dafür einsetzen, dass umfassendere Beiträge zu diesem Thema gesendet werden. In diesem Sinn haben wir folgende Briefe an ARD und ZDF geschrieben:

Die Antworten werden in diesem Blog veröffentlicht.

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Antidiskriminierungsstelle des Bundes übernimmt Schirmherrschaft

31 März // News

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat die ideelle Schirmherrschaft für die Petition “Mehr Akzeptanz für Stotterer” übernommen. Wir freuen uns über die Unterstützung und die künftige Zusammenarbeit.

Mehr Infos über die Antidiskriminierungsstelle des Bundes: www.antidiskriminierungsstelle.de

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Frank Elstner: Menschen der Woche – Gespräch mit Dr. Wolff von Gudenberg über stotternde Menschen in der Öffentlichkeit

07 März // News

Im SWR Fernsehen in “Frank Elstner: Menschen der Woche” hat Dr. Alexander Wolff von Gudenberg am Samstag, den 5. März 2011, die Aktion “Mehr Akzeptanz für Stotterer” vorgestellt.

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Infoaktion im Kasseler Cineplex Capitol-Kino – kleine Tipps für Nachahmer

01 März // News

Am Freitag vor der Oscar-Prämierung von „The King‘s Speech“ waren Stotterer in der Abendvorstellung im Kasseler Cineplex Capitol-Kino und haben dort über das Thema Stottern informiert. Nach dem Film traten einige von ihnen vor die Leinwand und hielten kurze Reden beispielsweise über eigene Erfahrungen. Dazu wurden auf der Großbildleinwand Videos mit Stotterern gezeigt. Ungefähr die Hälfte der Zuschauer blieb sitzen und einige stellten sogar Fragen. Aufgrund der nachfolgenden Spätvorstellung hatten wir für diese Aktion nur ca. 20 Minuten Zeit, was aber für die kurzen Reden und eine kurze Frage-Antwort-Runde ausreichte. Im Foyer kamen wir im Anschluss mit einigen Kinobesuchern ins Gespräch. Parallel dazu wurden zusätzlich noch Unterschriften für unsere Petition gesammelt. Für die Teilnehmer der Aktion war es sicherlich eine sehr spannende Aufgabe. Diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen, nicht nur um über das Thema Stottern zu informieren, sondern sich auch einer sprecherischen Herausforderung zu stellen.

Zum Nachahmen müssen einige Dinge beachtet werden. Nachdem ein geeignetes Kino gefunden ist, muss als erstes natürlich mit der Geschäftsführung des Kinos Kontakt aufgenommen werden, um sich nicht nur die Erlaubnis einzuholen, sondern auch ihre Unterstützung zu sichern. Einige Kinobetreiber verstehen diese Aktionen als Bereicherung und nehmen unser Angebot gerne an. Es ist immer hilfreich, eine Institution hinter sich zu haben oder weist nur auf die Aktion „Mehr Akzeptanz für Stotterer!“ hin. Vor dem Film bzw. vor den Filmvorschauen sollte darauf hingewiesen werden, dass nach dem Film über das Thema Stottern informiert wird, damit nicht alle Zuschauer schon beim Abspann gehen. Nach dem Abspann muss einer aus der Gruppe sofort vor die Leinwand treten und einleitende Worte sprechen. Die Reden der Gruppe sollten je nach Anzahl der Redner kurz genug sein, damit noch Zeit bleibt für Fragen. Vor dem Kinosaal kann man die Besucher nochmal mit der Bitte um eine Unterschrift  auf der Petition ansprechen. So kommt man noch einmal ins Gespräch.

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Aktionen laufen deutschlandweit

22 Februar // News

Stotternde Menschen in ganz Deutschland unterstützen die Petition „Mehr Akzeptanz für Stotterer!“ durch aufmerksamkeitsstarke Aktionen rund um den Filmstart von „The King’s Speech“: Informationsveranstaltungen in den Kinos, Passanteninterviews („Können Sie sich eine stotternde Bundeskanzlerin vorstellen?“), Sammeln von Unterschriften … Machen Sie mit:

Aktionstermine

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Kasseler Stottertherapie initiiert Akzeptanzkampagne

21 Februar // News

Aus Anlass des Filmstarts von „The King’s Speech“ in Deutschland hat die Kasseler Stottertherapie eine Kampagne für mehr Akzeptanz für Stotterer in der Öffentlichkeit ins Leben gerufen. Sie war zunächst gedacht als auf Kassel beschränkte Unterschriftenaktion vor den Kinos, wurde dann aber aufgegriffen von vielen Therapieteilnehmern in ganz Deutschland, und wird nun von einer größeren Öffentlichkeit unterstützt.

Aus diesem Grund haben wir die Online-Aktivitäten dieser Kampagne von der Website der Kasseler Stottertherapie auf diesen eigenständigen Blog übertragen – und wünschen ihr, dass sie noch viele weitere Unterstützer finden und zu vielen überraschenden Aktionen führen wird.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt bisher mit Leben gefüllt haben und es künftig weiter wachsen lassen!

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Unterstützen Sie durch Ihre Unterschrift unsere Forderung: Stotterer sprechen am Welttag des Stotterns die Abendnachrichten im Fernsehen

21 Februar // News

Hiermit möchten wir darauf aufmerksam machen, dass stotternde Menschen aufgrund ihrer Behinderung noch immer einen nur sehr eingeschränkten Zugang zur Öffentlichkeit haben und in ihrer Berufswahl stark beeinträchtigt sind. Die Reaktionen der Umwelt auf stotternde Menschen schwanken zwischen Ausgelachen, Aggression und Überfürsorglichkeit und sind weitgehend gekennzeichnet von Unwissenheit und Intoleranz. Aus diesem Grund scheuen stotternde Menschen öffentliches Sprechen. Umso wichtiger ist ihnen die Anerkennung als öffentlich Sprechende. Ein öffentlicher Auftritt als Nachrichtensprecher im Radio und im Fernsehen könnte stotternden Menschen Mut machen, zu ihrer Behinderung zu stehen, und die Gesellschaft zu mehr Toleranz ermuntern.

In der Petition werden die Intendanten von ARD und ZDF und der Medienbeauftragte der Bundesregierung aufgefordert, es stotternden Menschen zu ermöglichen, am jährlichen Welttag des Stotterns (22. Oktober) die Abendnachrichten im Fernsehen beider Sendeanstalten zu sprechen.

Machen auch Sie mit! Unterschreiben Sie jetzt!

Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Über 2500 Unterzeichner
insgesamt von März bis
September 2011!